Aquaponik-Anlage in Niederlenz. Pflanzbeete und Fischtank im Kreislauf.

Der Aquaponik-Geodome Niederlenz in den Medien

Der Aquaponik-Geodome in Niederlenz weckt das Interesse der Medien. Nach einem kurzen Beitrag über unsere Zusammenarbeit mit der FHNW in der 20min, war der Lokalsender Tele M1 zu Besuch und hat mit Raffael Känzig ein Interview über den Aquaponik-Geodome geführt.

Tele M1 Beitrag zum Aquaponik-Geodome

Nachfolgend der Text zum Videobeitrag von Tele M1 über den Besuch im Aquaponik-Geodome in Niederlenz.

Die Idee ist eigentlich uralt, mit Kot von Tieren düngt man die Felder auf denen Pflanzen wachsen. Im Fall eines jungen Aargauers sind die Tiere aber Fische und die Felder kleine Beete im eigenen Garten. Jennifer Heiz liess sich das ausgeklügelte System zeigen.

Orangen, Auberginen und sogar Wasabi – das wächst alles in diesem Gewächshaus in Niederlenz und das zum grössten Teil selbstständig. Der Besitzer Raffael Känzig ist Umweltberater und hat sich mit der Aquaponik-Anlage einen Traum erfüllt.

Die Idee war auf eine möglichst spannende Art Lebensmittel für die Familie. Es ist ein System das sehr spannend ist wegen der Symbiose der Fische und Pflanzen. Es ist ein produktives und umweltfreundliches System. Das wollte ich zu Hause umsetzen.

Die grösste Arbeit machen sie, die über 20 Karpfen liefern mit ihrem Kot wertvollen Dünger für die Pflanzen.

Die Pflanzen werden gedüngt indem der Überlauf aus dem Fischtank in die Beete der Pflanzen fliesst. Die Beete werden automatisch gefüllt und auch wieder geleert. So erhalten die Pflanzen das Fischwasser direkt an die Wurzeln. Anstatt das sie im Boden suchen müssen, werden sie so optimal versorgt.

Das Wasser welches die Pflanzen nicht brauchen, werden durch die Tonkügelchen gereinigt und fliesst sauber zurück zu den Fischen. Dank der Hilfe von zwei Studenten der Fachhochschule in Brugg läuft die Anlage von Raffael Känzig automatisch. Über 700 Stunden haben die Studenten investiert. Das wichtigste ist, dass die Fische immer optimal versorgt sind.

Wir müssen den Sauerstoff überwachen für die Fische, denn wie wir Menschen benötigen auch die Fische frischen Sauerstoff. Was passiert bspw. bei einem Stromausfall? Wir haben einen Akku eingebaut, der den Lebensbetrieb für die Fische für ca. 7 Tage aufrecht erhalten kann.

Anderthalb Jahre und rund 35’000 Franken hat Raffael Känzig für die ganze Anlage gebraucht. Das Projekt ist noch in der Testphase – er hofft aber das Weihnachtsdessert in diesem Jahr mit frischen Erdbeeren aus dem Gewächshaus zu machen.

Herzlichen Dank an Tele M1 für das Interesse am Aquaponik-Geodome. Der gesamte Beitrag «Tele M1 Aktuell vom 15. November».

Urban-Gardening-Experiment im 20min

Ausschnitt über den Aquaponik-Geodome im 20min
Bericht in der 20min über den Aquaponik-Geodome in Niederlenz.

Studierende haben eine Aquaponik-Anlage in Niederlenz automatisiert. Aquaponik ist eine Mischkultur, die Fischzucht und Hydrokultur-Anbau in einem Kreislaufsystem kombiniert. Die Nährstoffe, welche im Fischfutter und in den Fischexkrementen enthalten sind, werden auf eine nachhaltige Weise genutzt, um Nahrung zu produzieren. Die Anlage umfasst Pflanzenbeete, ein Fischbecken und viel Technik, mit der die Systemtechnik-Studierenden die Anlage automatisiert haben. Aquaponik wird besonders im urbanen Raum genutzt, da der Platzbedarf relativ gering ist. Vorteil: Mit der Automatisierung sinkt der Unterhalt der Anlage beträchtlich.

 Möchtest du mehr über das Aquaponik-Geodome Projekt in Niederlenz erfahren oder bist du interessiert an einer eigenen Aquaponik-Anlage? Wir unterstützen dich gerne bei deinem Aquaponik-Projekt.

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