Auch auf einem Balkongarten sollte es eine Zone 5 haben wo es wild wächst.

Balkongarten im Seetal

Entwicklung eines Balkongartens

Wie sich im 2013 ein Balkongarten entwickeln konnte und welche entscheidenden Veränderungen sein mussten, damit er seine ortsoptimale Form bekam.

Ende Winter

Anfänglich stand Quantität im Vordergrund. Denn vorhandenen Platz vollkommen auszureizen und eine grosse Nutzung haben. Die ersten Bilder Anfang des Jahres zeigen sich noch sehr mager und einzelne Ideen wie zum Beispiel der Kräuterturm, welcher sich in dieser Form als unpraktisch erwies, da die Erdfächer zu klein und das Wassermanagement bei diesem Produkt überhaupt nicht zum Tragen kommt. Es ist also wichtig bei Pflanztürmen auf ein Produkt zu setzen, das auch ein internes Wassermanagement besitzt. Vorbereitend wurden auch Balkonkisten aufgehängt, um die Möglichkeit der Geländer auch nutzen zu können. Also ging der Kräuterturm, im Frühling, in den Keller. Es wird im nächsten Jahr neuen Versuch geben.

Anfang Sommer

Bohnenkraut das sich um ein Holzstück schlengelt.
Bohnenkraut das sich um ein Holzstück schlengelt.

Im Verlauf des Frühjahres, bis in den Sommer haben sich immer mehr Pflanzen und Töpfe angesammelt, wie das hald so passiert wenn alle Möglichkeiten ausprobiert werden wollen. Dies hat zu einem sehr grünen Bild geführt, aber auch sehr viel Platz weggenommen. Also wer platzsparend auf dem Balkon gärtnern will, sollte auf grosse Töpfe oder gleich auf Pflanztröge setzen.
Die Vegetation hat sich ungeachtet der Platzherausforderung prächtig entwickelt und eine gute Grundlage für eine zukünftige Verpflanzung.


Leckeres vom Balkon: Erntefrisch auf den Tisch
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  • Joachim Mayer
  • Herausgeber: GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH
  • Taschenbuch: 64 Seiten


Ende Sommer

Nach kurzer Überlegung wechselte das Konzept dann zu grossen Gefässen. Das schaffte extrem viel mehr Platz, die vielen Töpfe verschwanden alle und geblieben sind zwei grosse Pflanzschalen, drei Pflanztröge, drei Blumenkisten am Geländer und zum experimentieren drei aufgehängte Töpfe. Im gleichen Zug entstand noch die neu dazugenommene Experimentierfläche auf dem Ostbalkon mit kleinem Gewächshaus und drei aufhänge Töpfen. Das Gesamtbild wirkt jetzt aufgeräumt, grosszügig und hat sehr viel Platz zum draussen Verweilen gegeben. Abschliessend ist noch eine kleine Photovoltaik-Batterie Beleuchtung dazugekommen, die sobald es dunkelt den ganzen Balkon in ein wässeriges Blau taucht und eine Athmosphäre der bewussten Ruhe verbreitet.

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